Wir über uns
Eine Wertegemeinschaft auf christlichen und historischen Fundamenten — und heutigen demokratischen Überzeugungen verpflichtet.
Wir verstehen uns über das rein historische Interesse hinaus als Wertegemeinschaft auf dem Fundament christlicher Wurzeln.
Dies entspricht auch der ursprünglichen Tradition der Ordensgründung im 15. Jahrhundert. Darüber hinaus sehen wir uns aber ebenso klar und eindeutig heutigen demokratischen Überzeugungen verpflichtet.
Eine Besonderheit stellte schon bei der Gründung des historischen Ordens im Jahr 1440 die Aufnahme von Frauen und Männern dar — als Ritter und Ordensdamen. Entsprechend können auch unserer heutigen Gemeinschaft Frauen wie Männer gleichberechtigt beitreten.
Unsere Mitglieder zeichnen sich durch eine große Bandbreite aus und umfassen die verschiedensten Berufssparten, Altersgruppen und gesellschaftlichen Stellungen.
Im Rahmen unserer Gemeinnützigkeit verpflichten wir uns, regelmäßig fördernd bzw. spendend tätig zu werden. Naturgemäß stehen hier oft historisch bedeutsame Projekte im Fokus, z. B. Zuschüsse für Renovierungsprojekte oder Restaurationen von mit unserem Orden verbundenen Ausstellungsobjekten. Es ist uns aber ein ebenso wichtiges Anliegen, regelmäßig karitative Zwecke zu unterstützen. Damit möchten wir unserer Grundüberzeugung von der Pflicht zu sozialem Engagement in einer Gesellschaft gerecht werden.
Warum wir dabei sind
Ordensschwestern und Ordensbrüder über ihren Weg in die Gemeinschaft.
Ich kam über einen Freund zum Orden. Was mich daran interessierte, war die Geschichte. Was mich im Orden hielt, sind die Menschen. Nirgendwo sonst habe ich einen so vielseitigen Freundeskreis mit Vertretern aller Regionen, Altersgruppen und Berufswege gefunden, die ihre durch den Orden entstandene Freundschaft Jahr um Jahr zusammenführt.“
Ich bin Mitglied im Schwanenritterorden, weil ich die ritterlichen Ideale — Ehre, Mut, Gerechtigkeit, Hilfsbereitschaft und Treue — als zeitlose Werte betrachte, die auch in unserer modernen, demokratischen Gesellschaft eine zentrale Bedeutung haben. Der Orden bietet mir die Möglichkeit, diese Werte in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten zu leben, zu pflegen und in das gesellschaftliche Miteinander einzubringen. Als Schwanenritter engagiere ich mich deshalb für eine offene, tolerante und solidarische Gesellschaft.“
Als Ritter im Schwanenritterorden gibt mir die gemeinsame Wertevorstellung einen Halt und Kompass für den Alltag. Neben unseren sehr familiären Veranstaltungen, die einem immer viel Kraft spenden, liegt es mir ganz besonders am Herzen, die ritterliche Gesinnung zu leben und in allen Belangen des Lebens als Richtschnur zu sehen. Meine fast 10 Jahre im Orden sind eine absolute Bereicherung in meinem Leben. Auch meine Frau, die selbst Dame im Schwanenritterorden ist, sieht das genauso.“
Als Ritter im Schwanenritterorden ist es mir wichtig, dass wir nicht nur über Werte sprechen, sondern sie auch leben: bei Wohltätigkeit, gegenseitiger Unterstützung oder der Bewahrung unserer Geschichte. Gerade weil ich aus der Welt der Informatik und Technik komme, finde ich es bereichernd, hier eine ganz andere Dimension zu erleben — geprägt von Gemeinschaft, Tradition und einem tiefen Sinn. Seit fast 20 Jahren begleiten mich diese Erfahrungen, und sie schenken mir Freude, Halt und das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein.“
Durch einen guten Freund von uns lernten wir den Orden 1982 kennen. Wir empfanden es wohltuend, uns in einer Gemeinschaft zu befinden, in der dieselben Werte und Anschauungen gelten wie die eigenen. Nachdem mein Mann bereits als Ritter aufgenommen wurde, trat ich zwei Jahre später ebenfalls ein. Die jährlichen zweimaligen Treffen schaffen durch die gemeinsamen Interessen bis heute ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl. Die kulturellen und historischen Programmpunkte, jeweils hervorragend vorbereitet, sind für mich jedes Mal eine Bereicherung. Ich freue mich — als eine der langjährigsten Ordensdamen — sehr über die seit einigen Jahren erfolgreiche „Verjüngung“ unserer Gemeinschaft. Zeigt es doch, dass diese Werte gerade in der jetzigen Zeit wichtig sind und Bestand haben.“
Als ich vor etwa 20 Jahren meine ersten Berührungspunkte mit dem Schwanenritterorden hatte, war ich begeistert, wie ich — damals noch als Student — von unterschiedlichsten Menschen mit viel Lebenserfahrung auf Augenhöhe aufgenommen wurde. Das hat mir gezeigt, dass Werte wie Gemeinschaft und ritterliches Miteinander hier nicht nur in der Satzung stehen, sondern auch gelebt werden. Bis heute bin ich fasziniert vom Zusammenhalt und der Werteorientierung im Schwanenritterorden.“
Vor 30 Jahren wurde ich auf einer Festveranstaltung mit den Werten und Rittern des Schwanenritterordens bekannt gemacht. Von meinem Naturell her war ich immer historisch interessiert und liebte schon in meiner Jugend Ritterfilme, in denen es um Gerechtigkeit und Güte ging. Was mich damals in den Gründungswerten des Schwanenritterordens bewegt hat, war der Versuch, in der Gesellschaft ritterliche und christliche Werte miteinander zu verbinden und damit einigen Fehlentwicklungen der Gesellschaft inhaltlich etwas entgegenzusetzen. Durch die Einladungen zu Ordenstreffen hatte ich Gelegenheit, ritterliche Freunde kennen und achten zu lernen. Vor dem Hintergrund meines beruflichen Umfelds mit stark kommerziellem Denken und Handeln war es schön, Menschen ohne diese Zwänge zu begegnen. In den vergangenen Jahren hatten wir sehr viele schöne und inhaltsvolle Treffen mit unserer Ordensgemeinschaft, von denen auch ich als Komtur einige organisiert habe. Bei unseren schönen Veranstaltungen können wir immer unsere ritterlichen Tugenden leben, miteinander teilen und so lebendig halten.“
Viribus unitis! — Mit vereinten Kräften!
Frauen und Männer sind gleichermaßen willkommen.